Kriminalpräv. Arbeitskreis

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Kriminalpräv. Arbeitskreis

stadt

Projekt -  "Integratives Netzwerk für besonders gefährdete junge Menschen"

 

Der Arbeitskreis, bestehend aus Vertretern der Schule, Polizei, Schulsozialarbeit,Kinderschutzbund, Stadtjugendpflege und des Kreisjugendamtes, setzte sich im Frühjahr des Jahres 2008 zusammen, um ein Konzept auszuarbeiten, welches sich speziell um die besonders problematischen jungen Menschen der Stadt Neustadt befasst.

 

Das übergreifende Ziel im Arbeitskreis kann mit "flankierenden Maßnahmen zur gesunden Sozialisation der Zielgruppe" beschrieben werden. Diese Gesamtzielsetzung wird durch die fachbedingten Einzelzielsetzungen unterstützt:

  • Kriminalprävention (Polizei), 
  • Prävention gegen Schulabstinenz / erreichen eines Schulabschlusses (Schulen), 
  • Sicherung eines gesunden familiären Umfeldes (sozialer Dienst), 
  • Prävention rechtsextremer Tendenzen (Bundesprojekt "Vielfalt tut gut"), 
  • Integration in freizeitpädagogischen Angeboten (Stadtjugendpflege).

 

Die Zielgruppe "besonders gefährdete junge Menschen" kann grob mit folgenden Aspekten umrissen werden: 

  • Drogenmissbrauch, 
  • Delinquenz allgemein, 
  • Schulverweigerung (aktiv / passiv), 
  • Gewalt (auch verbal), 
  • Fremdenfeindlichkeit, 
  • Soziale Unverträglichkeit (z.B. Hausverbote) sowie
  • mangelnde Erziehungsfähigkeit der Eltern.

 

Junge Menschen, bei denen einfache Integrationsmaßnahmen bereits scheiterten, soll durch gezielte Bündelung von Ressourcen und gezielter Einflussnahme kriminalpräventiv begegnet werden. Ihnen soll durch pädagogische Maßnahmen soziale Handlungsalternativen aufgezeigt werden.

 

Kontakt: Andreas Adler